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TrainingAblauf, Formate, Vorbereitung

Inhouse-Training für Entwicklerteams

Claude Code, Cursor und Codex am eigenen Repository: Wer teilnimmt, welche Formate es gibt, was Sie vorbereiten und was danach im Code liegt.

Für wen das Training gedacht ist

team:
Entwicklerteams ab wenigen Personen bis zu mehreren Teams mit gemeinsamer Codebasis. Bei großen Organisationen beginnen wir meist mit einem Pilotteam.
rollen:
Entwickler, Teamleads, Tech Leads und Reviewer. Engineering Manager sind beim Vorgespräch und bei den Team-Regeln dabei, Security und Datenschutz bei der Vorklärung.
vorkenntnisse:
Solide Erfahrung mit Git, Pull Requests und dem eigenen Stack. Erfahrung mit KI-Tools ist nicht nötig, gemischte Teams aus Skeptikern und Vielnutzern sind der Normalfall.
stack:
Sprachen und Frameworks sind zweitrangig. Wichtig ist ein Repository mit lauffähigen Tests und einer CI, an der sich Ergebnisse prüfen lassen.

Formate, auf Anfrage abstimmbar

Jedes Training wird nach Team, Stack und Tools zugeschnitten. Die folgenden Formate sind Ausgangspunkte, keine Pakete von der Stange.

--format=kompakt

Kompakter Einstieg

Ein konzentrierter Einstieg mit Schwerpunkt auf gemeinsamem Workflow, Kontextdateien und Review. Geeignet, wenn ein Team die Tools schon nutzt und vor allem eine gemeinsame Basis braucht.

--format=vertieft

Vertiefendes Training

Alle Module mit mehr Übungszeit am eigenen Code, inklusive Sicherheitsgrenzen, Agenten in Pull Requests und einem Einführungsplan für weitere Teams.

--format=begleitet

Begleitete Einführung

Training plus Folgetermine, während das Team die neuen Regeln im Alltag einsetzt. Regeln, die nicht greifen, werden nachgeschärft, bevor sie sich als Ballast festsetzen.

NOTEFormate und Inhalte werden für jedes Team einzeln abgestimmt. Die Beschreibungen hier sind ein Entwurf, den wir im Vorgespräch konkretisieren.

Vorbereitung

Damit am Trainingstag niemand auf Freigaben wartet, klären wir vorher, was da sein muss.

  • Zugang zum Repository oder zu einem Fork bzw. Branch, auf dem geübt werden darf
  • Lizenzen bzw. Accounts für die eingesetzten Tools (Claude Code, Cursor, Codex, Copilot) für alle Teilnehmenden
  • Freigabe der Tools durch IT-Security und Datenschutz, siehe Seite Sicherheit
  • Lauffähige lokale Entwicklungsumgebung und Testsuite auf den Rechnern der Teilnehmenden
  • Zwei bis drei Tickets aus dem Backlog, die sich als Übung eignen, oder eine Freigabe, vergleichbare Aufgaben zu formulieren
  • Test-Secrets statt Produktivzugängen, keine Kundendaten in der Übungsumgebung

Was danach im Repo liegt

Kein Foliensatz, sondern Dateien, die mit dem Code versioniert und reviewt werden. Welche davon entstehen, hängt von Ihrer Tool-Landschaft ab.

AGENTS.md
Toolübergreifende Regeln: Build- und Testbefehle, Konventionen, Grenzen, was der Agent nicht anfassen soll.
.cursor/rules/, CLAUDE.md, copilot-instructions.md
Nur wo nötig: toolspezifische Ergänzungen, die auf AGENTS.md verweisen, statt Regeln zu duplizieren.
docs/ki-review-checkliste.md
Was Reviewer bei KI-generierten Pull Requests zusätzlich prüfen, inklusive Regeln zur PR-Größe.
Tool-Einstellungen
Abgestimmte Freigaben für Befehle und Dateizugriffe, eingecheckt statt pro Person gepflegt.
docs/team-workflow.md
Der gemeinsame Ablauf von Ticket über Plan, Umsetzung und Test bis zum Pull Request, inklusive Owner für die Pflege der Regeln.

Woran Sie ein passendes Training erkennen

Unabhängig davon, mit wem Sie arbeiten: Diese Fragen helfen bei der Auswahl.

  • Geübt wird am eigenen Repository oder einem vergleichbaren internen Projekt, nicht nur an Demo-Apps.
  • Das Training ist tool-neutral genug für gemischte Landschaften und sagt offen, wo ein Tool nicht passt.
  • Am Ende liegen Artefakte im Repository, die das Team weiterpflegt, nicht nur Folien.
  • Sicherheit und Datenschutz werden vor dem Training geklärt, nicht währenddessen improvisiert.
  • Grenzen und Fehlschläge der Agenten sind Teil der Übungen, nicht nur gelungene Demos.
  • Es gibt einen Plan, wer im Team die Regeln danach verantwortet, ob interne Champions oder ein Lead.

Häufige Fragen

Findet das Training remote oder vor Ort statt?

Beides ist möglich. Vor Ort funktioniert die gemeinsame Arbeit am Code meist direkter, remote klappt gut mit geteiltem Bildschirm und kurzen Übungsblöcken in Kleingruppen. Das stimmen wir nach Ihrer Anfrage ab.

In welcher Sprache?

Auf Deutsch, auf Wunsch auf Englisch für internationale Teams. Tool-Namen und gängige Fachbegriffe bleiben ohnehin englisch.

Unser Team nutzt mehrere Tools. Geht das?

Ja. Gemischte Landschaften sind normal. Wir arbeiten mit einer gemeinsamen Regelbasis (meist AGENTS.md) und ergänzen toolspezifisch nur, wo es nötig ist.

Sollten wir mit einem Pilotteam anfangen?

Bei mehreren Teams meistens ja. Ein Pilotteam erarbeitet die Regeln am echten Code, die anderen Teams übernehmen sie und passen sie an. So entstehen keine Regeln am Reißbrett.

Was, wenn wir die Tools noch gar nicht freigegeben haben?

Dann beginnen wir mit der Vorklärung: welche Daten das Repository verlassen, welche Pläne und Einstellungen es gibt und was IT-Security freigeben sollte. Das Training folgt, wenn die Freigaben stehen.

Brauchen wir Zugriff auf Produktivsysteme?

Nein. Geübt wird auf einem eigenen Branch mit Test-Secrets und ohne Kundendaten. Produktivzugänge haben im Training nichts zu suchen.

Inhouse-Training anfragen

Beschreiben Sie kurz Ihr Team, Ihren Stack und was sich ändern soll. Wir melden uns mit Rückfragen und einem Vorschlag für Format und Schwerpunkte, in der Regel innerhalb eines Werktags.

  1. 01 Sie beschreiben Team, Stack und Ziel.
  2. 02 Wir melden uns mit Rückfragen und einem Vorschlag.
  3. 03 Repo-Zugang, Lizenzen und Datenschutz klären wir vorab.
Kein Newsletter, keine Weitergabe.

Wir verwenden Ihre Angaben nur, um Ihre Anfrage zu beantworten. Mehr in der Datenschutzerklärung.